Wer ich bin

Hier erfährst Du mehr über Lisa – Leichtigkeit nach der Trennung mit Kind. Mütter nach der Trennung in ein selbstbestimmtes Leben voller Leichtigkeit zu begleiten ist erfüllend und wertvoll, da die Kinder davon profitieren, eine glückliche und zuversichtliche Mutter zu haben, die sich um sich und somit auch um die Bedürfnisse der Kinder kümmern kann.


Die Trennung war nach der Geburt meines Kindes das existenziellste Ereignis meines Lebens. Alleine für sich und ein kleines Wesen verantwortlich zu sein und gleichzeitig zu heilen und den Schmerz zu verarbeiten war so überwältigend. Doch in der Retrospektive waren die vergangenen Jahre das größte Geschenk meines Lebens.

Leichtigkeit nach der Trennung mit Kind zu kreieren ist nicht immer einfach, aber machbar. Und ich möchte Dir zeigen wie!


Hey, ich bin Lisa.

Leichtigkeit nach der Trennung mit Kind war mein größter Wunsch. Ich bin Getrennterziehend, Happiness Trainerin, Yoga- und Meditationslehrerin. Als ich vor fünf Jahren schwanger wurde, habe ich mir ein heiles Familienleben mit Mama, Papa und Kind vorgestellt. Nach der Geburt meines Sohnes hatte ich, trotz unseres herausfordenden Alltages, schnell den Wunsch ein weiteres Kind auf die Welt zu bringen. Statt des zweiten Kindes kam dann jedoch kurz nach dem ersten Geburtstag unseres Sohnes die Trennung.

Ich stand vor dem Scherbenhaufen meiner Vision vom Leben und durfte mich inmitten eines tobenden Gefühlssturmes selbst wieder finden und unser Leben neu sortieren. Zwischen Funktionieren, Freude, Verzweiflung, Ohnmacht und Überforderung pendelte ich Tag für Tag in dieser Zeit des Umbruchs und der Wandlung. Das schwierigste war, den Schmerz zu verarbeiten, Eltern zu bleiben, auch wenn wir kein Paar mehr waren, mit den Triggern umzugehen, die mich immer wieder aus der Bahn warfen und alle Bälle alleine oben zu halten – Umzug, Wiedereinstieg in den Job, Eingewöhnung in die Krippe, Abstillen, Co-Regulation des Kindes, während ich selbst erst lernen durfte mich zu regulieren, Finanzen, Haushalt, Alltagsorganisation, Arztbesuche, Krankheiten. Die Liste der Herausforderungen war endlos.

Immer wieder kamen Schmerz, Scham, Schuld und Zweifel in mir auf: War das richtig? Hab ich genug getan? Kann ich das alles schaffen? Was, wenn es schief geht? Was denken die anderen von mir? Habe ich lange genug ausgehalten? Warum ich?

Im Laufe der Zeit kam ich immer wieder zurück auf Tools und Übungen, die ich in meinen Ausbildungen gelernt hatte. Darüberhinaus beschäftigte ich mich intensiv mit fachlichen Themen rund um Eigenverantwortung und radikaler Akzeptanz. Damit haben sich meine Gedanken und Fragen geändert und ich habe all die quälenden Geschichten in meinem Kopf ersetzt durch eine einzige, kraftvolle Frage, die mir bis heute immer wieder Mut und Zuversicht verleiht:

Und wenn’s leicht wird?

Ich habe mich für diese Möglichkeit geöffnet, dass es leicht wird. Irgendwann. Und habe damit Stück für Stück mehr Leichtigkeit in mein Leben eingeladen. Denn es gibt Leichtigkeit auch im Alltag einer Getrennt- oder Alleinerziehenden Mutter. Und Du und ich – wir haben das in der Hand. Wir können Verantwortung übernehmen und Leichtigkeit kultivieren, auch wenn es manchmal noch so unmöglich erscheint.

Radikale Annahme und Eigenverantwortung waren für mich die absoluten Game Changer.

Ich habe mich darin geübt, anzunehmen was ist. So konnte ich aufhören zu kämpfen, auch wenn das die Erfahrung nicht weniger schmerzhaft machte. Das war ein Prozess und ich durfte geduldig mit mir sein. So konnte ich freigewordene Energie nutzen, um Verantwortung für mich und mein Leben, mein Handeln, meine Gefühle zu übernehmen. Frei von Schuld und Scham mit dem Arbeiten was war und ist.

Der Weg kann manchmal Jahre dauern und doch ist er jeden Schritt wert. Eine Trennung mit Kind kann ein wahrer Entwicklungskatalysator sein. Ich habe diese existenzielle Krise für mich genutzt. Das geht nicht jeden Tag. Manchmal darf ich auch einfach nur sein – kraftlos, erschöpft und müde. Und dann geht es wieder weiter.

Ich habe in der Zeit tiefes Mitgefühl mit mir kultiviert, das mich auch milder und empathischer mit anderen Menschen sein lässt. Jeden Tag gehe ich in Verbindung mit mir und dem, was mir wichtig ist. So fühle ich mich gleichzeitig tief verbunden mit den Menschen, die mir in meinem Leben wichtig sind.

Lisa - Leichtigkeit nach der Trennung mit Kind

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